Frankfurter Opern- und Museumsorchester

#SymphonicDancefloor

online ab € 44,-
Sonntag 17. März 2024
11:00, Großer Saal
Renaud Capuçon Renaud Capuçon © Simon Fowler

Frankfurter Opern- und Museumsorchester Thomas Guggeis LeitungRenaud Capuçon Violine

Robert Schumann Vier Fragmente aus Carnaval op. 9, instrumentiert für Orchester von Maurice RavelSergej Rachmaninoff Sinfonische Tänze op. 45Robert Schumann Violinkonzert d-MollMaurice Ravel La Valse – Poème chorégraphique

Konzerteinführung „vor dem museum“ mit Klaus Albert Bauer um 10:00 im Großen Saal

Musik, Tanz und Bewegung gehören schon immer zusammen, wahrscheinlich von den ersten Anfängen der Musik überhaupt. Wenn Maurice Ravel Auszüge aus Robert Schumanns „Carnaval“ instrumentiert, entsteht daraus sofort Musik zum Tanzen und Marschieren, etwa im „Valse allemande“ oder dem „Marsch der Davidsbündler gegen die Philister“ – und wird zugleich zum Programm gegen die Behäbigkeit der bürgerlichen Kultur. Sergej Rachmaninow verstand seine Sinfonischen Tänze als leichtfüßigen Gang durchs Leben. Mit „Mittag“, „Sonnenuntergang“ und „Mitternacht“ bezeichnete er die einzelnen Sätze und bildete so einen Lebens­zyklus ab.
Eine Rarität auf Konzertprogrammen ist nach wie vor Schumanns Violinkonzert. Es ist das letzte Werk eines unserer Größten und wurde erst in den 1930er Jahren entdeckt und uraufgeführt. Noch immer ist es ein Stück, das Rätsel aufgibt und Anlass ist zur Auseinandersetzung mit einer Komponistenpersönlichkeit, seinem Leben und Werk. Tanz auch hier: Der dritte Satz ist eine Polonaise.
Welches andere Werk könnte dieses Konzert treffender abrunden als Ravels „La Valse“, immer wieder paraphrasiert als Symbol einer untergehenden, tänzelnden Epoche. Doch ist diese niemals zu Ende – Tanz und Musik leben fort.
(Frankfurter Museums-Gesellschaft e. V.)