Verschoben: Dorothee Mields & Stefan Temmingh

Vater, Sohn und Patenonkel – Musik einer Familie

Sonntag 30. Oktober 2022
20:00, Mozart Saal
Postponed - New date to be announced!
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Dorothee Mields SopranStefan Temmingh BlockflöteWiebke Weidanz CembaloDaniel Rosin Barockcello

Johann Sebastian Bach/Antonio Vivaldi Concerto d-Moll BWV 593 / RV 522Georg Philipp Telemann Kantate "Locke nur, Erde, mit schmeichelndem Reize" TWV 1:1069Johann Sebastian Bach Sonate E-Dur BWV 1034Georg Philipp Telemann Kantate "Du bist verflucht" TWV 1:385Johann Sebastian Bach Prélude aus der Cellosuite BWV 1008
"Meine Seele sei vergnügt" aus der Kantate "Ich bin in mir vergnügt" BWV 204
Carl Philipp Emanuel Bach Poco adagio aus der Sonate a-Moll Wq 132Georg Philipp Telemann Sonatina a-Moll
Kantate "In gering und rauhen Schalen" TWV 1:941

Hinweis des Veranstalters Frankfurter Bachkonzerte e. V.:
Leider müssen wir das für Sonntag, 30. Oktober 2022, geplante Konzert absagen. Dorothee Mields und Stefan Temmingh sind kurzfristig erkrankt und können nicht auftreten.
Das Konzert wird voraussichtlich im Frühjahr nächsten Jahres nachgeholt, den genauen Termin werden wir noch kommunizieren. Bereits erworbene Karten behalten Gültigkeit für den Nachholtermin.


19.15 Uhr Konzerteinführung durch Christian Kabitz

Hausmusik. Welch wunderbares Wort, bei dem uns heile Familie und zwangloses Musizieren in den Sinn kommt und das wir wieder finden beim MuseumsSalon und den Wohnzimmerkonzerten all überall. Vielleicht gab es das auch bei den Bachs nach dem Abendbrot: Vater am Cembalo, Mutter am Sopran und die Kinderschar an diversen Instrumenten? Der Geist dieser Idee weht jedenfalls durch das Programm, das sich der bekannte, aus Südafrika stammende Blockflötist Stefan Temmingh und die gefeierte, arrivierte Alte Musik Spezialistin Dorothee Mields ausgedacht haben. Es gibt Hausmusik, genauer gesagt Kammermusik von Bach Vater und Sohn, dazu Kostproben aus dem gewaltigen Vokalschaffen Telemanns und eine ausdrückliche Hommage an die Blockflöte, für die Bach zunehmend seltener etwas einfiel, die aber bei Telemann stetig hoch im Kurs stand. Für den Bach-Freund, der schon alles kennt, ist eine Erstbegegnung mit der Kantate 204 lohnend, sicher eines der seltenst aufgeführten Werke Bachs. Die Sopranistin versichert uns sinngemäß, dass Urlaube in fernen Landen gefährlich sind und nur der Eitelkeit dienen – zuhause ist man ungleich glücklicher. Immer wieder wundert man sich, wie aktuell die Texte in Bachs Kantaten sind ...


Dauer des Konzerts: ca. 2 Stunden inkl. Pause